Von Siri zur Superintelligenz: Die Reise der KI

Die drei Stufen der KI-Entwicklung – ANI, AGI und ASI – repräsentieren die Evolution von spezialisierten, aufgabenbezogenen Werkzeugen hin zu menschenähnlicher und schließlich übermenschlicher Intelligenz. Hier ein Überblick über den aktuellen Stand … und die zukünftige Entwicklung.
Von Siri zur Superintelligenz: Die Reise der KI

Von Oluwole Akinwale, Direktor, Professional Services – EMEA/APAC

Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der spannendsten und zugleich verwirrendsten Themen unserer Zeit. Wir nutzen sie täglich, doch viele verstehen weder, was sie genau ist, noch wohin die Entwicklung führt.

Hier also eine einfache, verständliche Anleitung zu den drei Phasen der KI:

1. Künstliche schwache Intelligenz

ANI (Artificial Narrow Intelligence) wird auch als schwache KI bezeichnet.

Man kann sich diese Form von KI als Spezialist vorstellen. Es ist die KI, die wir bereits täglich nutzen. Sie ist dafür entwickelt, eine Aufgabe wirklich gut zu erledigen – und glauben Sie mir, oft erledigt sie diese Aufgabe besser als die Klügsten unter uns –, aber das ist auch schon alles, was sie kann.

Sie möchten ein paar Beispiele? Na klar!

Erinnerst du dich an den Last-Minute-Sprint zu deinem Vorstellungsgespräch, als du Google Maps benutzt hast, um deine Seele (und deinen Job) zu retten? Dieser Held war Narrow Intelligence.

Kennen Sie diese Spam-E-Mails über den Gewinn einer Ziege in einer ugandischen Lotterie, die es nicht in Ihren Posteingang geschafft haben? Danke an Ihren Spamfilter – auch bekannt als Narrow AI.

Und was ist mit der Netflix-Serie, die du sechs Stunden am Stück geschaut hast, weil sie direkt danach aufgetaucht ist? Tintenfischspiel Staffel 3? Ja, auch diese hinterlistige Kupplerin war eine schwache KI.

Und ChatGPT? Kein Zauberer, sondern nur eine sehr fokussierte, spezialisierte KI mit exzellenter Grammatik und ohne Schlafbedarf.

Diese Art von KI versteht Dinge nicht so wie Menschen. Sie ist lediglich sehr gut darin, den Mustern zu folgen, mit denen sie trainiert wurde. Anders ausgedrückt: Sie ist eng gefasst, fokussiert und auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiert.

Wie dieser eine Freund, der weder kochen noch Auto fahren kann, aber jede Zeile auswendig zitieren kann Herr der RingeDas ist schwache KI.

2. Künstliche allgemeine Intelligenz

AGI (Artificial General Intelligence) wird auch als starke KI bezeichnet.

Hier wird die Sache erst richtig spannend. Stellen Sie sich eine KI vor, die tatsächlich wie ein Mensch denken kann, nur ohne Kaffeesucht und existenzielle Ängste.

Wir sind noch nicht ganz so weit, aber wir arbeiten daran. Diese KI der nächsten Generation wird nicht nur in einer Sache gut sein – sie kann lernen, schlussfolgern und sich an alles anpassen. Wie unser Gehirn … nur mit besserem Gedächtnis und ohne Aufschieberitis.

Im einen Moment komponiert es ein Lied für meine bessere Hälfte, im nächsten löst es Quantenphysikprobleme und gleich danach gibt es meiner emotional am Boden zerstörten Freundin überraschend hilfreiche Ratschläge zur Trennung. Und rate mal? Es muss nicht jedes Mal neu programmiert werden, wenn es eine andere Aufgabe übernimmt.

Im Grunde genommen beschwert es sich nicht über „Kontextwechsel“, wie wir es alle tun, wenn wir E-Mails und Tabellenkalkulationen jonglieren und uns um 3 Uhr fragen, welcher Tag überhaupt ist.

Künstliche allgemeine Intelligenz: Bald schon wird sie unsere Multitasking-Fähigkeiten übertreffen.

3. Künstliche Superintelligenz (ASI)

Man sollte meinen, wir wären zufrieden damit, eine KI zu entwickeln, die so denkt wie wir. Aber nein – die menschliche Neugier sagte: „Haltet mein neuronales Netzwerk fest.“

Was wäre, wenn wir etwas erschaffen würden, das intelligenter ist als wir alle zusammen? Sozusagen eine Mischung aus Einstein, Shakespeare und Oprah … nur eben als Maschine. Das, mein Freund, wäre künstliche Superintelligenz (KSI). Sie würde uns in allem übertreffen: Kreativität, Strategie, Problemlösung, sogar emotionale Intelligenz (ja, Ihr Therapeut könnte durch einen sehr empathischen Toaster ersetzt werden).

Klingt spannend, oder? Nun ja, es ist vorerst nur eine Theorie. Aber genau deshalb warnen Experten eindringlich vor KI-Sicherheit und -Ethik. Denn wenn wir etwas erschaffen, das uns in jeder Hinsicht überlegen ist, wie können wir es dann steuern? Oder noch schlimmer: Wie können wir mit ihm Schritt halten?

Das ist, als würde man einen Supersportwagen erfinden, der seine eigene Straße baut, die Ampeln umprogrammiert und einen dann fragt, ob man einen Snack möchte.

Warum dies wichtig ist

Ob Sie im Technologiebereich, in der Wirtschaft, im Bildungswesen, im kirchlichen Dienst tätig sind – oder einfach nur versuchen, Ihren intelligenten Kühlschrank dazu zu bringen, Ihre Snackauswahl nicht mehr zu bewerten – KI verändert die Spielregeln für alle.

Die Unterschiede zwischen den drei KI-Typen zu kennen, ist nicht nur etwas für Computerfreaks. Es hilft Ihnen:

  • Stelle intelligentere Fragen
  • Bessere Entscheidungen treffen
  • Bereiten Sie sich auf eine Zukunft vor, in der KI überall auftaucht (ja, sogar in Ihrem Toaster).

Lasst uns also weiterlernen – und das Gespräch fortsetzen.

Habe Fragen? Wir sind hier um zu helfen.

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