Von David Rastatter, Senior Director of Product Marketing
Als der Computer von massiven Großrechnern auf kleinere, verteilte Systeme umgestellt wurde, benötigten diese Systeme ein stabiles Kommunikationsmittel. Eine der ersten Methoden, der Electronic Data Interchange (EDI), ermöglichte den Austausch von Dokumenten in spezifischen, gut definierten Formaten. Ursprünglich von der Bankenbranche genutzt, verbreitete sich die EDI-Integration langsam auf andere Sektoren, einschließlich des Einzelhandels.
In den 1990er Jahren, mit dem Aufkommen des kommerziellen Internets, bot Systemintegration einen klaren Wettbewerbsvorteil. Mit den wertvollen Daten, die sie lieferte, konnten E-Commerce-Unternehmen und andere Firmen besser auf Kundenbedürfnisse eingehen und ihre eigenen Abläufe steuern.
Heute integrieren Branchenführer Systeme und Unternehmensanwendungen, um gestraffte, automatisierte Arbeitsabläufe und eine Datenintegration zu schaffen, die wertvolle Analysen und umsetzbare Erkenntnisse liefert. Während Enterprise-Resource-Planning-(ERP)- und Customer-Relationship-Management-(CRM)-Plattformen zu den am häufigsten integrierten Systemen gehören, integrieren Unternehmen auch Finanz-, Bestandsverwaltungs-, Zahlungs- und Vertriebsanwendungen.
Die wichtigsten Vorteile der Systemintegration sind:
1. Automatisierte Arbeitsabläufe und größere Transparenz
Heutige Unternehmen müssen strukturierte und unstrukturierte Daten aus einer Vielzahl von Quellen, sowohl internen als auch externen, integrieren und Kernprozesse schnell durchführen. Wenn beispielsweise ein Kunde ein Produkt online von einem Händler kauft, löst dieser Kauf eine komplexe Reihe von Funktionen aus, einschließlich des Datenaustauschs über alle beteiligten Verkaufs-, Lager-, Versand-, Lieferketten- und Buchhaltungsanwendungen hinweg.
Durch die richtige System- und Datenintegration können Einzelhändler die nahtlosen, automatisierten Arbeitsabläufe einrichten, die ihre Geschäfte erfordern. Und durch die Zentralisierung des Betriebs verbessert die Integration die Transparenz im gesamten Unternehmen, sodass Unternehmen ihre Bemühungen verfolgen, überwachen und optimieren können.
2. Effizientere Abläufe und geringere Kosten
Wenn Unternehmen ihre Systeme integrieren, um Arbeitsabläufe zu optimieren und zu automatisieren, arbeiten sie effizienter und senken die Kosten. Anstatt wertvolle Zeit und Ressourcen für die Dateneingabe und andere manuelle Tätigkeiten aufzuwenden, können sich die Mitarbeiter auf strategische Aufgaben mit höherem Wert konzentrieren.
3. Effektivere Mitarbeiter
Systemintegrationen beschleunigen und optimieren nicht nur Arbeitsabläufe, sondern ermöglichen es auch den Personalressourcen eines Unternehmens, schneller und effektiver zu arbeiten. Durch die Zentralisierung von Informationen, den Abbau von Silos und die Verbesserung der Transparenz ermöglichen Systemintegrationen den Mitarbeitern, Projekte voranzutreiben und potenzielle Engpässe proaktiv anzugehen.
Umfassende Systemintegrationen:
- Mitarbeitereinarbeitung & -austritt
- Mitarbeiterkosten
- Verträge optimieren
4. Ein dringend benötigter Wettbewerbsvorteil
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage der Technology and Services Industry Association (TSIA) zum Stand des Wissensmanagements ergab, dass fast ein Drittel der Befragten immer noch auf völlig getrennte Systeme, Technologien und Teams für verschiedene Aspekte ihrer Serviceerbringung angewiesen ist.
Unternehmen, die über Geschäftsbereiche hinweg integriert sind, arbeiten weitaus schneller und effizienter; in einer digitalen Geschäftswelt, die sich schneller als je zuvor bewegt, bedeutet Integration einen unbestreitbaren Wettbewerbsvorteil.
5. Angepasste Workflows zur Deckung des Bedarfs
Jedes Unternehmen operiert innerhalb einzigartiger Rahmenbedingungen und verfügt über eigene Prozesse und Verfahren. Eine effektive Systemintegrationsplattform ist flexibel und hochgradig anpassbar, sodass Workflows für die spezifischen Bedürfnisse und Prioritäten einer Organisation gestaltet werden können.
6. Metriken für bessere Entscheidungsfindung
Zuverlässige Geschäftsmetriken sind unerlässlich – sie ermöglichen es Unternehmen, Bereiche für Verbesserungen zu identifizieren, Kostensenkungspotenziale aufzudecken und Wachstumschancen zu erkennen. Systemintegrationslösungen bündeln Daten aus verschiedenen Anwendungen und bieten Unternehmen so die Möglichkeit, Prognosen zu erstellen, Prozesseffizienzen zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen.