Von Greg Belkin, Senior Director, Produktmarketing
Gap-Apps überbrücken Lücken zwischen unterschiedlichen Systemen, was letztendlich die organisatorische Effizienz steigert. Die Frage ist jedoch: Wer kann sie bauen?
Die Antwort lautet irgendjemand.
Für viele Unternehmer kann es eine Herausforderung sein, einen innovativen Weg zu finden, um ihre bestehende Anwendungslandschaft zu modernisieren. Glücklicherweise bietet die Low-Code-/No-Code-Lösung application development eine Möglichkeit, mit der Unternehmen schnell und einfach neue Anwendungen entwickeln können, um Lücken in ihrer Geschäftssystemlandschaft zu schließen.
Das Gap-App-Konzept
Das Konzept der Gap-App lässt sich am besten verstehen, wenn man den typischen Ansatz für Geschäftssysteme betrachtet. Wir nennen es das Problem zu vieler Software oder zu vieler Anwendungen. Jüngste Zahlen aus einer Studie von Vendr bestätigen, dass Unternehmen seit 2023 nutzt jetzt im Durchschnitt 130 Apps – ein Anstieg um 18% gegenüber dem Vorjahr.
Warum so viele? Der Grund liegt darin, dass Unternehmen dazu neigen, separate Systeme für verschiedene Geschäftsbereiche zu haben. Zum Beispiel verfügt ein Unternehmen möglicherweise über ein CRM zur Verwaltung von Kundenbeziehungen, ein ERP zur Ressourcenverwaltung, ein separates System für Vertriebs- und Bestandsmanagement sowie verschiedene Anwendungen zur Verwaltung von interner Kommunikation, Aufgaben und Produktivität, Finanzen, Buchhaltung, Personalwesen, Marketing und so weiter und so fort.
Leider führt eine derart umfangreiche, komplexe und uneinheitliche Palette an Apps und Lösungen häufig dazu, dass es an einer Abstimmung zwischen den Systemen mangelt – und dass zahlreiche Lücken zwischen ihnen bestehen, die jede Möglichkeit einer Harmonisierung zunichte machen. So kann es beispielsweise vorkommen, dass ein Vertriebsleiter zahlreiche manuelle Kopier-/Einfüge- sowie Import-/Exportvorgänge durchführen muss, um Leistungsdaten der Vertriebsmitarbeiter aus vielen verschiedenen Systemen (Zahlungen, phone-Protokolle, Live-Chat, E-Mail usw.) zu extrahieren und diese zur weiteren Analyse in ein anderes System – beispielsweise eine Excel-Tabelle – einzufügen. Bei einem Team von sechs oder acht Vertriebsmitarbeitern könnte dies Stunden dauern – die Lücken sind zahlreich und das gesamte System ist uneinheitlich. Eine bessere, effektivere und effizientere Lösung wäre es, diese Lücke mit einer App zu schließen – das heißt, über eine integrierte Anwendung zu verfügen, die Daten aus allen relevanten Systemen abruft, um eine einheitliche Übersicht über Vertriebs- und Leistungsdaten zu bieten, die dann dem jeweiligen Vertriebsmitarbeiter zugeordnet werden.
Low-Code application development
Mit Low-Code-Tools kann jedes Teammitglied – selbst solche ohne technisches Know-how oder Erfahrung – schnell und einfach benutzerdefinierte Apps erstellen, ohne programmieren lernen oder die IT-Abteilung einbeziehen zu müssen. Das bedeutet, dass Unternehmen jeder Größe – vom KMU bis zum Großkonzern – Anwendungen erstellen oder anpassen können, ohne Programmierexperten einstellen oder bestehende Teams spezialisiert schulen zu müssen. Das spart Zeit und Geld und gewährleistet eine nahtlose Integration in bestehende Systeme.
Daher ist es kein Wunder, dass der Anteil von Low-Code- und No-Code-Tools in den kommenden Jahren drastisch zunehmen wird. Laut Gartner werden 70% neuer Anwendungen mithilfe von Low-Code- oder No-Code-Tools entwickelt werden, und zwar bis 2025. Der Markt für Low-Code-Anwendungsplattformen wächst ebenfalls rasant und wird voraussichtlich einen Umsatz von über $12 Milliarden bis 2024, was sich seit 2021 nahezu verdoppelt hat.
Die Low-Code-Plattform App Builder von Jitterbit
Die App Builder-Plattform von Jitterbit stellt einen Durchbruch im Bereich application development und Integration für Unternehmen dar und bietet eine leistungsstarke Lösung, die die komplexen und zeitaufwändigen Prozesse der App-Entwicklung und der Integration in bestehende Systeme vereinfacht.
Mithilfe der Drag-and-Drop-Funktionalität, der geführten Entwicklung und der visuellen Regel-Generatoren von App Builder können auch Teams ohne technische Vorkenntnisse problemlos Unternehmensanwendungen erstellen und anpassen, ohne dass umfangreiche Programmierkenntnisse oder Ressourcen erforderlich sind. Dadurch entfallen spezielle Schulungen, und Entwicklungszeit sowie -kosten werden reduziert, sodass Unternehmen ihre neuen Apps schneller online stellen können. Zudem ermöglicht das intuitive Design eine schnellere Prototypenerstellung und Testphase, wodurch Ideen während des Entwicklungsprozesses leichter weiterentwickelt werden können.
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