Die vier Buchstaben, die die Fertigung und Ihre Karriere verändern werden

Technologien wie das IoT und KI werden die Art und Weise, wie Geschäftsprozessmanagement im Zuge der 4. Industriellen Revolution durchgeführt wird, verändern.
Industrie

Jeder hat schon von den Veränderungen in der Fertigung gehört, die zu dem führen, was manche bereits als die Vierte Industrielle Revolution oder Industrie 4.0 bezeichnen. Eines der Dinge, über die wir noch nicht viel gehört haben, ist, wie Industrie 4.0 die Art und Weise verändern wird, wie Dinge erledigt werden. Was wird die beste Karrierestrategie in dieser Ära des Wandels sein?

Unsere Kristallkugel ist zwar nicht so klar, was all die kommenden neuen Geschäftsmöglichkeiten betrifft, wie sie sein könnte, aber wir haben eine Erkenntnis mit Ihnen zu teilen, wie Sie Ihre Karriere zukunftssicher machen. Diese Erkenntnis basiert auf unserer Perspektive aus der Zusammenarbeit mit zukunftsweisenden Unternehmen. Wir haben sogar ein ganzes eBook geschrieben, Die Macht von APIs für die vernetzte Fertigung, über unsere Erfahrung. Was wir herausgefunden haben, ist, dass die Ermöglichung digitaler Konnektivität in der Fertigung in Zukunft eine Skill sein wird, die immer stärker nachgefragt wird. Man muss sich nur die vier Buchstaben A, I, O und T ansehen, um zu verstehen, warum.

Das IoT

Es erfordert nicht viel Weitsicht, um vorherzusehen, dass das Internet der Dinge (IoT) die Fertigungsabläufe schließlich rationalisieren wird. Im Laufe der Jahre wurden Tausende und Abertausende verschiedenster Sensoren entwickelt, um Umweltveränderungen zu erfassen. Es gibt Sensoren, die Veränderungen von Schall, Vibration, chemischer Zusammensetzung, elektrischem Strom, elektrischem Potenzial, magnetischer Kraft, Radiowellen, Strömung, Flüssigkeitsgeschwindigkeit, ionisierender Strahlung, Position, Winkel, Verschiebung, Entfernung, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Dichte, Füllstand, Temperatur, Näherung und Präsenz messen, um nur einige zu nennen.

Es ist weitaus schwieriger vorherzusehen, wie das IoT in der zukünftigen Fabrikhalle letztendlich funktionieren wird. Sobald verschiedene Fertigungsanlagen mit Sensoren ausgestattet sind, um die Identifizierung, Verarbeitung und Steuerung von Herstellungsverfahren zu koordinieren, werden Dinge wahrscheinlich auf heute unvorstellbare Weise erledigt werden. Experten prognostizieren bereits, dass das IoT unvorhergesehene Ausfallzeiten reduzieren, die Transparenz in der Lieferkette verbessern, Risiken minimieren sowie neue Produkte und Dienstleistungen hervorbringen wird. Vielleicht erzeugen in Produkte integrierte IoT-Geräte einen Rückkopplungskreis, so dass sie ihre eigenen zukünftigen Designs modifizieren, aber wer kann das schon ehrlich sagen?

Eines ist jedoch klar, egal was passiert, Fertigungsdatenintegration wird für den zukünftigen Erfolg sowohl von Organisationen als auch von Einzelpersonen von entscheidender Bedeutung sein. Ihrer Natur nach erzeugen IoT-Geräte enorme Datenmengen. Selbst während Sie dies lesen, produzieren Sensoren im Large Hadron Collider am CERN täglich ein Petabyte an Daten – das entspricht 210.000 DVDs. All diese Daten müssen irgendwo hin.

Künstliche Intelligenz

Die KI hat seit ihrer Gründung als akademische Disziplin im Jahr 1956 einige holprige Phasen durchlaufen. In den folgenden Jahren erlebte die KI Wellen des Optimismus, gefolgt von Tiefpunkte der Verzweiflung. Nicht zuletzt dank der Datenintegration und des Internets hat sich die KI endlich zu einer lebensfähigen kommerziellen Technologie entwickelt.

Obwohl die KI ein weites Feld ist, das viele voneinander unabhängige Ansätze umfasst, sind die konvolutionalen neuronalen Netze einer der vielversprechendsten Vertreter dieser neuen Generation. Was KI und das IoT gemeinsam haben, ist die Datenbasis. Konvolutionale neuronale Netze benötigen eine große Menge an Daten, und das IoT produziert eine solche.

IoT und KI: Eine Ehe wie im Himmel gemacht

Sobald vernetzte IoT-Geräte eine KI-gesteuerte, vernetzte Fertigung ermöglichen, werden sich viele der derzeitigen Arbeitsplätze in Fabriken wahrscheinlich verändern oder ganz verschwinden. Selbst komplexe Aufgaben, die heute von hochqualifizierten Fachkräften ausgeführt werden, wie beispielsweise die statistische Prozesskontrolle, das Industriedesign oder der Einkauf, werden wahrscheinlich irgendwann von KI und dem IoT übernommen werden.

Eine Fähigkeit, von der wir glauben, dass sie in der Hochtechnologiefertigung immer gefragt sein wird, ist die Vernetzung dieser Systeme. Gewissermaßen sind IoT-Geräte und KI-Algorithmen wie Legosteine. Man kann nicht erwarten, dass sie von selbst zusammenrasten, egal wie intelligent sie sind. Das ist die Erkenntnis, die unsere Kunden uns über die Zukunft der Fertigung gegeben haben.

Schlussfolgerung

Abseits des ganzen Hypes müssen vernünftig denkende Menschen in der Fertigungsindustrie realistisch einschätzen, wie sich vernetzte Geräte, die Digitalisierung der Produktion und die Integration der Lieferkette auf ihre Karrieren auswirken werden. Neue Technologien wie das IoT und KI werden die Art und Weise verändern, wie Geschäftsprozessmanagement betrieben wird. Diejenigen, die diese neuen Technologien nutzen können, werden eine lange und erfolgreiche Karriere genießen.

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