Region
EMEA (Italien, Österreich, Deutschland)
Jitterbit-Lösung
Branche
Spezialisierter Dienstleister
Vorteile
- 10- bis 20-mal schnellere Entwicklung als die bisherige Lösung
- Erhebliche Zeit- und Kostenersparnis
- Bürgerentwickler und Technologieexperten werden befähigt, Apps schnell und einfach zu erstellen, zu warten und bereitzustellen.
- Bessere Transparenz der gesamten App und eine zentrale Datenquelle für alle Mitarbeiter
Markas optimiert die Service-Lieferkette für über 14,000 Mitarbeiter.
Der Kunde
Markas ist ein weltweit führender Anbieter spezialisierter Facility-Management-Dienstleistungen (Reinigung, Catering, Krankenhauslogistik, Patientenbetreuung und Hauswirtschaftsdienste). Das 1985 gegründete Unternehmen hat sich durch erstklassige Dienstleistungen für öffentliche und private Einrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime einen Namen gemacht. homes, Universitäten, Schulen, Unternehmen und Hotels.
Heute ist das Unternehmen in Italien, Österreich und Deutschland tätig und beschäftigt über 14,000 Mitarbeiter in einer riesigen „Service-Lieferkette“. Anders als eine traditionelle Lieferkette, die Waren transportiert, bewegt und verbindet Markas Menschen und Dienstleistungen über mehrere Länder und Branchen hinweg in einem komplexen regulatorischen Umfeld.
Die Herausforderung
Markas betreut Tausende von Kunden in verschiedenen Branchen und Regionen – was ständige Anforderungen an Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und operative Kontrolle mit sich bringt. Die IT-Umgebung des Unternehmens verband zwar Kernsysteme wie ERP-, CRM- und HCM-Lösungen über eine iPaaS-Plattform, war aber nicht für schnelle Veränderungen ausgelegt. Mit steigender Nachfrage führten diese Einschränkungen zu manuellen Workarounds, Prozessverzögerungen und geringerer Transparenz, was die Reaktionsfähigkeit und Effizienz des Unternehmens beeinträchtigte.
- Der „Graubereich“ des Prozesses: Kritische Geschäftsprozesse fielen durch die Maschen der ERP-, CRM-, HCM- und anderer Anwendungen. Diese Lücken wurden über E-Mails, Telefonate und Tabellenkalkulationen geschlossen, was zu Datensilos und langen Reaktionszeiten führte.
- Standortgenauigkeit: Das ERP-System konnte zwar die Kostenstellen eines Kunden (z. B. eines Krankenhauses) erfassen, aber nicht die operative Realität abbilden. So konnte ein Krankenhaus beispielsweise 30 verschiedene Standorte haben, die jeweils unterschiedliche Dienstleistungen (Reinigung, Schädlingsbekämpfung usw.) und spezifische Personalqualifikationen erforderten. Strenge regulatorische Vorgaben auf Branchen- und nationaler Ebene stellten eine zusätzliche Hürde dar.
- Personalverwaltung: Bei 14,000 überwiegend im gewerblichen Bereich tätigen Mitarbeitern in drei Ländern und unzähligen Kulturen war die Verwaltung interner Anfragen (wie z. B. Sozialleistungen) und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (wie z. B. Arbeitsschutzbestimmungen) auf Papier ineffizient und fehleranfällig.
Markas hatte zuvor versucht, diese Lücken mit einer anderen Low-Code-Plattform zu schließen, doch das Produkt erfüllte nicht die Erwartungen an Anpassbarkeit und Autonomie. Das Erstellen und Ändern von Anwendungen war langsam und ressourcenintensiv, wodurch kritische Lücken in den Service-Workflows entstanden. Sie benötigten eine robuste Lösung für App-Entwicklung und Zusammenarbeit, die es verschiedenen Abteilungen – insbesondere der Personalabteilung – ermöglichen würde, Apps schnell zu erstellen und zu verwalten sowie diese problemlos und ohne ständige externe Abhängigkeiten zu integrieren.
Die Lösung
Markas beschränkte die Auswahl möglicher Low-Code-App-Entwicklungsplattformen auf zwei und stützte die endgültige Bewertung auf Technologie und Support. Das Unternehmen entschied sich für die Low-Code-Plattform. Jitterbit App Builder primär basierend auf Jitterbits Philosophie der Autonomie. Nicht nur App Builder Es bietet die Möglichkeit, Anwendungen schnell zu erstellen, bereitzustellen, zu verwalten und zu skalieren – und ermöglicht es dem Team außerdem, alle Arbeiten intern durchzuführen, die Einhaltung von Vorschriften und die Sicherheit zu gewährleisten und sich nahtlos in bestehende Systeme zu integrieren.
Laut Walter Sester, Leiter Informationstechnologie & Innovation bei Markas, spielten sowohl die Gesamtbetriebskosten der Lösung als auch ihre Fähigkeit, die Benutzeroberfläche an unterschiedliche Benutzerbedürfnisse anzupassen, eine Rolle bei der Auswahl von Jitterbit. App Builder zur Unterstützung seiner komplexen, globalen Dienstleistungslieferkette.
Mit Unterstützung von Partnern Mind MercatisMarkas ging mit ihrer ersten App Builder Die Anwendung – die als „Back Office Accelerator Hub“ konzipiert ist – soll Anfang Oktober 2025 in Betrieb gehen. Diese App, kurz „der Hub“ genannt, fungiert als digitale Brücke, die Daten aus dem ERP- und CRM-System integriert und gleichzeitig die komplexe Logik verarbeitet, die die anderen Systeme nicht bewältigen konnten.
Unsere komplexe Anwendungslandschaft wies Lücken auf, die weder von unserem ERP- noch von unserem CRM-System oder anderen Lösungen abgedeckt wurden. Mit Jitterbit App BuilderWir konnten unsere Prozesse und Apps nahtlos miteinander verbinden und die gesamte App-Entwicklung und -Verwaltung intern abwickeln, wodurch wir Zeit und Geld sparten.“
Walter Sester
Direktor für Informationstechnologie und Innovation, Markas
Schlüsselmodule des Hubs:
- Der Ablauf von der Ausschreibung bis zur Betriebsführung: Die bisher manuelle Übergabe wird durch diese App nach Vertragsabschluss digitalisiert. Sobald eine Ausschreibung im CRM-System abgeschlossen ist, App Builder Der Workflow veranlasst den Operations Director, Profitcenter zu definieren und Ressourcen zuzuweisen, wodurch bereinigte Daten in das ERP-System zurückgesendet werden.
- Detaillierte Standortverwaltung: Dieses Modul verwaltet die „letzte Meile“ der Dienstleistungslieferkette. Es ordnet spezifische Dienstleistungen bestimmten physischen Adressen zu (z. B. „Standort B benötigt Reinigungsdienste, Standort C benötigt auch Schädlingsbekämpfungsdienste“) und verknüpft detaillierte Betriebsdaten mit übergeordneten ERP-Kostenstellen sowie Kundendaten mit dem CRM.
- Einhaltung der Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen (Digitales Organigramm): Um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern zu gewährleisten, entwickelt Markas ein Modul zur Erfassung spezifischer Sicherheitsfunktionen (z. B. Brandschutzbeauftragter, Ersthelfer) pro Standort. Dieses Modul ersetzt statische Papierlisten durch eine digitale Echtzeitansicht und stellt so sicher, dass etwaige Compliance-Lücken sofort sichtbar werden, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.
- Mitarbeitervergünstigung (Weihnachtsgutschein-App): Diese Webanwendung ermöglicht es Mitarbeitern, Weihnachtsgeschenke selbstständig anzufordern. Sie ersetzte den bisherigen manuellen E-Mail-Prozess und ermöglicht so einen 24/7-Betrieb des Systems anstatt nur während der Öffnungszeiten der Personalabteilung.
Die Ergebnisse
Der Hub hat die Lücke zwischen Vertrieb und operativem Geschäft geschlossen und es Markas ermöglicht, manuelle Arbeitsabläufe zu digitalisieren und die Komplexität zu bewältigen. Darüber hinaus schätzt Sester, dass App Builder bereits 10-20 mal schneller als ihr ursprünglicher Low-Code-Anwendungsentwickler für Standardimplementierungen – und er erwartet, dass es mit der Zeit noch schneller wird.
Der Hub spart dem Unternehmen außerdem Geld: Früher musste Markas teure externe Entwickler beauftragen, um Apps und Module zu erstellen, bereitzustellen und anzupassen. Laut Sester können er und seine drei Teammitglieder – allesamt „Citizen Developer“ und „Citizen Technologists“ – Anwendungen nun intern entwickeln und verwalten. Anpassungen an Backoffice-Prozessen können das Team schnell vornehmen, anstatt auf externe Hilfe warten zu müssen.
Darüber hinaus kann Markas durch die Eliminierung des Risikos von Informationsverlusten bei der Übergabe vom Vertrieb an die operative Abteilung sicherstellen, dass die erbrachten Leistungen dem verkauften Vertrag entsprechen – wodurch Zeitaufwand für nicht vertraglich vereinbarte Leistungen oder für die nachträgliche Behebung von Mängeln bei vertraglich vereinbarten Leistungen, die nicht erbracht wurden, vermieden wird.
Sester erklärt, dass sich Führungskräfte mittlerweile direkt an sie wenden, um Unterstützung bei ihren Anliegen zu erhalten, da sie wissen, dass automatisierte Lösungen für ihre Geschäftsprobleme innerhalb von Tagen, nicht Monaten, als Prototypen entwickelt und implementiert werden können. „Da wir sehr stark in die Entwicklung der Anwendungen eingebunden sind, können wir eng mit unseren wichtigsten Anwendern zusammenarbeiten, um Prozesse zu optimieren“, so Sester.